Volkshochschule
Westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg e.V.

Von Freiburg nach Isfahan neu

Mehr als eine Busreise
Persien hatte für das Abendland schon immer den Hauch von Exotik, monarchischem Glanz, kulturellem Reichtum und Schönheit. Seit der Antike zog es Reisende dorthin; der erste war Herodot um 490 v. C. , der berühmteste Marco Polo um ca. 1300 n.C..
Im 16. und 17 Jhdt. zogen sowohl die hochspezialisierten Kenntnisse der Perser in Wissenschaft, Kunst und Handwerk als auch die wirtschaftliche Blüte und der Reichtum des Safawidenreiches europäische Kaufleute, Entdecker und und Künstler in ihren Bann.
Ebenso fasziniert von der Kultur waren die zahlreichen Eroberer wie z.B. Alexander der Große, die Araber, Mongolen oder Türken. Statt den Besiegten ihre Lebensart aufzuzwingen, wie damals oft üblich, übernahmen sie große Teile der Errungenschaften und der Kultur.
Persien hatte allen Versuchen, seine Kultur mit Kulturen der Eroberer zu durchsetzen, sehr erfolgreich getrotzt.
Noch heute assoziieren Europäer mit Persien einerseits Märchenhaftigkeit aus „Tausendundeiner Nacht“, andererseits das Bild von Karawanen und Wüstenregionen.
Indes hat sich in der Realität im Iran sehr viel geändert. Das umstrittene Regime versucht mit mittelalterlichen Methoden die überwiegend junge Bevölkerung im Zaum zu halten. Der Öffnung in die Moderne stehen noch immer religiöse Normen im Weg und zeitgleich lässt sich aber der Prozess der Öffnung nicht mehr allzu lange aufhalten.
Reisen sie auf langsame Weise und spannenden Routen in eines der ältesten wie wertvollsten  Kulturländer unserer Erde.

Anmeldung erforderlich.
Abendkasse



1 Abend, 11.03.2019
Montag, 20:00 - 21:15 Uhr
1 Termin(e)
Johannes Reiner
110.01
ehem. Spitalkirche, Marienau 1, 79206 Breisach am Rhein, Vortragsraum, EG
Gebühr Vortrag:
5,00
Belegung: 
 (Plätze frei)